• Aktuelles

            • Wer oder was sind überhaupt die Buchele?

            • Wer oder was sind überhaupt die Buchele?

              Die Buchele – die Buchele sind die Früchte von dem Baum, der allgemein als die Buche bekannt ist. Groß und gerade steht er im Wald rum, hat eine recht glatte Rinde und sein Holz eignet sich sehr gut für das Schreinern von Tischen und Stühlen und sonstigen Möbeln.

              Die Buchele kannst Du essen wie Nüsse, Du kannst Öl aus ihnen pressen und sogar Kaffee kannst Du aus ihnen kochen!

              Übrigens – wenn Du zum Beispiel mit einem Hamburger oder einem Münchner oder einem Kölner von den Buchele sprichst – dann wundere Dich nicht, wenn der Dich völlig verdutzt anguckt und so überhaupt gar nicht zu verstehen scheint, wovon gerade die Rede ist: Buchele – so heißen die kleinen Dinger nur bei uns – im übrigen Deutschland kommst Du vielleicht mit dem Begriff Buchecker weiter...

              Soweit so gut...aber das ist ja noch lang noch nicht alles – in Mönsheim jedenfalls noch nicht: da gibt es Buchele, wenn man was Besonderes geschafft hat, Sportturniere werden im Namen der Buchele ausgetragen und alle Welt weiß, dass Du, sofern Du ein Mönsheimer Bürger bist, noch den zusätzlichen Namen Buchele trägst – als ganz besondere Auszeichnung sozusagen.

              Was Wunder, dass es nun auch noch einen ganzen Buchele-Pfad gibt...

              Und dennoch – es bleibt die Frage, warum es sich so verhält – das mit den Buchele – hier in Mönsheim...

              Um hier ein bisschen Licht ins Dunkle zu bringen, müssen wir ein Stück weit in die Vergangenheit schauen, in die Zeit, als wir Menschen noch viel mehr selber machen mussten, weil es noch lange nicht alles im Laden zu kaufen oder einfach zu bestellen gab – zumindest nicht in Dörfern wie Mönsheim. Wollte man einen warmen Pulli haben, war es gut, wenn man selbst ein Schaf hatte oder doch zumindest jemanden kannte, der einem Wolle zum Verspinnen und Verstricken geben konnte. Gemüse und Kartoffeln baute man am besten gleich selber an und wenn man die dann kochen wollte, brauchte man Holz, um ein Feuer machen zu können, weil Strom aus der Steckdose – den gab es ja noch nicht...

              Und wenn wir nun schon an Holz denken, dann sind wir auch schon bei den Bäumen angelangt – und damit ist der Weg zur Buche nicht mehr weit...

              Ähm – was das mit Mönsheim zu tun hat? Stimmt – da hab ich doch glatt ein bisschen den Faden verloren… Also: vielleicht, weil die Mönsheimer die Buchen schon immer toll fanden, und deshalb immer wieder welche angepflanzt haben, vielleicht aber auch, weil auf Mönsheimer Boden die Buchen so gut wachsen, vielleicht auch wegen beidem – jedenfalls gibt es hier besonders viele von diesen tollen Bäumen, und diesem Umstand zu Ehren dürfen die Mönsheimer sich „Buchele“ nennen! Eigentlich ganz einfach...

              Aber nicht nur uns Menschen sind die Bäume sehr wichtig. Eichhörnchen oder Igel zum Beispiel finden die Bucheckern auch ganz prima – wahrscheinlich weniger zum Kaffeekochen, aber doch ganz bestimmt zum Füllen ihrer Vorratskammern... Und mit Sicherheit macht es vielen Vögeln riesigen Spaß, sich ein tolles Nest ganz oben in der Krone einer mächtigen Buche zu bauen.  Ameisen klettern vielleicht besonders gern auf einer Buche herum, weil deren Rinde so schön glatt und damit der Weg nicht so anstrengend ist, wie auf der schrulligen Eiche zum Beispiel und so weiter und so weiter.

              Naja – und dann sind da natürlich auch noch diese ganzen Zwerge und Elfen, die sich je nach Art und Stammeszugehörigkeit mal besonders gern in Erdhöhlen oder in alten Steinbrüchen aufhalten oder aber in Hecken oder um Bäume herum tummeln...

              Das letztere - das sind die Baumelfen.

              Hast Du zum Beispiel schon mal von den Lindlingen gehört? Oben auf dem Tobel etwa – bei den vier großen Linden – da dürfte die Chance nicht so ganz schlecht stehen, mal einem Angehörigen diesen Volkes zu begegnen. Von Nutzen ist da, dass Lindlinge auch nicht ganz so scheu sind, wie die anderen Elfen – zumal die auf dem Tobel nicht: die sind nämlich ganz besonders begeistert von den Mönsheimer Kindern und ihren Eltern – aber das ist eine andere Geschichte...

              Neben den Lindlingen gibt es noch die Ebereschenelfen, oder die Birklinge, das Volk der Eichelin oder das der Hasler und so weiter und so fort, und dann gibt es natürlich noch – Du ahnst es sicher schon.... genau – dann gibt es noch die Buchele. Eben die Elfen, die sich die Buche zu ihrem Stammsitz auserkoren haben und daher auch bevorzugt in Buchenwäldern zu finden sind. Wobei – soviel wisst Ihr ja schon: Elfen sind ziemlich scheu – man könnte es durchaus schon misstrauisch bezeichnen – und lassen sich schon aus diesem Grund eher weniger leicht finden.  Aber immerhin sind die Mönsheimer und die  Buchele ja sowas wie Namensvettern – also fast schon verwandt miteinander – dem Namen nach – und da man sich in verwandtschaftlichen Kreisen doch manchmal zu treffen pflegt – wer weiß - wer weiß...

              Sollte Dir dies also jemals passieren, dann wäre es natürlich gut, Du wüsstest wie ein solcher Buchelf aussieht... Nun – bei allem, was man weiß von Elfen und ihren die Mode betreffenden Gepflogenheiten, so sind sie – im Alltag zumindest – äußerst praktisch angezogen: Hose und Wams oder Kittel in allen nur erdenklichen Farben und Mustern, worin sie sich zu uns gar nicht so sehr unterscheiden... Da gibt es jene Buchele, die sich gerne eher schrill kleiden – in bunten Farbe und gewagten Kombinationen, es gibt aber auch jene, die sich an erdige Farben halten, ganz einfach, um nicht so sehr auf zu fallen. Ein kluger Schachzug meiner Meinung nach, da diese Buchele sich auch nicht ganz so sehr viel Mühe geben müssen in ihren Anstrengungen, nicht von uns Menschen gesehen zu werden: ein braunes Buchele auf einem braunen Maulwurfhügel – das siehst Du genauso wenig wie ein grünes Buchele, welches sich hinter ein Buchenblatt duckt. Da müssen die mit den rosafarbenen Kitteln oder roten Hosen schon eher aufpassen, um von Deinen aufmerksamen Blicken nicht entdeckt zu werden.

              Aber ich schweife ab: wir waren bei Kittel und Hose stehen geblieben. An den Füßen haben sie häufig Holzschuhe aus – Buchenholz natürlich. Dann haben sie oft noch einen Gürtel, an welchem sie allerlei Dinge befestigen können, die in einem Buchele-Alltag von Nutzen sind. Soweit also die handelsübliche Grundausrüstung eines Elfen im Allgemeinen. Was nun das Buchele von anderen Elfen unterscheidet ist – kannst Du's erahnen? Der Hut: Dieser ist nämlich – sozusagen als Stammesabzeichen – in aller Regel in Brauntönen gehalten und hat die Form einer aufgesprungenen Buchecker-Hülle: Oben spitz zusammen laufend mit weit auseinander spreizenden Flügeln, die sowohl vor Regen als auch von Sonne schützen. Auf diese Hüte sind unsere Buchele ganz besonders stolz – so mancher Hut wird über Jahrhunderte hinweg wie ein Familienschatz gehütet, und bisweilen heißt es, dass der, der einen solch alten Hut auf hat, sogar zaubern kann.

              So – nun weißt Du schon eine ganze Menge über die Buchele – zumindest über ihr Aussehen. Halte einfach die Augen offen wenn Du Dich das nächste Mal im Büchle,  auf'm Tobel oder in der Kalten Küche zum Beispiel rum treibst. Vielleicht lässt sich ja mal ein  Buchele von Dir entdecken und  - und vielleicht vielleicht hat es dann auch die Lust oder den Mut, mit Dir ein bisschen zu plaudern...

            • Schulleiterbrief vor Ostern

            • Liebe Eltern,

              die Schulen sind seit drei Wochen geschlossen und es kommt mir schon sehr lange vor. Eine Schülerin schrieb in einem Brief an mich: „Hoffentlich haben wir bald wieder Schule.“ – Diese Hoffnung teile ich auch, denn ein Schulhaus, so wie ich es gerade vorfinde, so ganz ohne Kinder, ist ein wahrlich trauriger Ort: Es fehlt das Kinderlachen, der Frohsinn, die Ausgelassenheit, das Toben, auch die Lautstärke!

              Weiter schreibt die Schülerin: „Ich mache brav meine Aufgaben.“ Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Und es geht ein großes Dankeschön an Sie liebe Eltern, die in dieser Zeit die Kinder zu Hause zum Lernen anhalten. - Und dennoch fehlt den Kindern die Schule als Ort des Miteinanders und der Begegnung, die Lernen erst ermöglicht und die Freude stiftet. Ein Nebeneffekt der Schulschließung mag vielleicht auch sein, dass unsere Kinder die Schule wieder neu schätzen lernen. Die Pflicht und Selbstverständlichkeit zur Schule gehen zu dürfen, erfährt von Kindern und Eltern eine neue Wertschätzung.

              Bei alledem dürfen wir natürlich den Grund für die Schulschließung nicht außer Acht lassen. Wir erleben eine schlimme Zeit, in der die Ansteckung durch das Corona-Virus droht, Menschen Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes haben und Existenzängste wegen der wirtschaftlichen Situation im Land entstehen. 

              Sollten Sie in den Osterferien eine Notfallbetreuung für Ihr Kind benötigen, so können Sie mich auf dem Schulhandy unter der Telefonnummer  0151-67540042 erreichen.

              Zum Schulstart nach den Osterferien hat das Kultusministerium noch keine Aussage getroffen. Spätestens in den Osterferien soll es hierzu Vorgaben und Informationen geben. Diese Infos gehen dann zeitnah an Sie über Ihre Elternvertreter raus. Aufgrund der dynamischen Lageentwicklung aktualisiert und erweitert das Kultusministerium seine Hinweise regelmäßig. Diese finden Sie unter www.km-bw.de

              Sie haben jetzt als Eltern keine leichte Aufgabe vor sich, in den nächsten Wochen ihre Kinder in den Ferien zu betreuen und dabei Ostern zu feiern.

              Ostern wird dennoch im Kreise der Familie schön! Genießen Sie die kommenden sonnigen und warmen Frühlingstage bei einem längeren Spaziergang in der Natur! Freuen Sie sich über die blühenden Blumen und die sich belaubenden Bäume! Sammeln Sie in dieser Zeit Kraft aus Gesprächen mit Ihren Lieben, Kochen und Backen, Dekorieren, Lesen, Musik hören oder Musizieren u.a.

              Ich wünsche Ihnen allen das Beste und bleiben Sie bitte gesund!

              Frohe Ostern!


              Mit freundlichen Grüßen

              Christina Lemke

              Rektorin



              Ostergruß 2020

              Dem Gruß von Frau Lemke schließen wir uns als Religionslehrerin und -lehrer gerne an. In diesen besonderen Zeiten gerät es fast aus dem Blick, dass jetzt ja eigentlich Ferien sind, und zwar die Osterferien. Im Reliunterricht sprechen wir über die Unterrichtsthemen hinaus auch mit den Kindern über das, was Menschen Angst macht und was ihnen Hoffnung gibt.

              Beim Osterfest steht Jesus von Nazareth im Blickpunkt, sein Leidensweg, sein Tod am Kreuz und wie am Ostermorgen das Grab leer war und er von Gott zu neuem Leben auferweckt wurde. So wird es in der Bibel berichtet.

              Jesus musste vieles ertragen und aushalten. Er wehrte sich dagegen und verzweifelte fast am Dasein. Und trotzdem fand er Kraft und Stärke, diese Situation durch zu halten. Er wusste, dass er sich auf Gott, den Vater im Himmel verlassen kann. Die Auferstehung – also das neue Leben – würde kommen und alles, was jetzt gerade so schwer drückt, würde verschwinden. In diesem Glauben konnte er auch durch schwierige Zeiten gehen. Nur eine alte Geschichte? Für Christen ist es der Grund aller Hoffnung.

              Trotz der momentanen Einschränkungen in unserem täglichen Leben gibt es im Moment so viele Hoffnungszeichen, Hilfsangebote und ein Aneinander-Denken. Wir spüren, dass Menschen füreinander da sind und niemand diese Tage allein überstehen muss. Im Gegenteil: Wenn alle an einem Strang ziehen, werden wir das Virus in den Griff bekommen. Diese  „Miteinander“-Einstellung spüren schon ganz viele Menschen. Wenn alle zusammenstehen, werden wir diese „Durststrecke“ überwinden.

              Möge Ihnen das Osterfest, auch wenn es nur eingeschränkt und in kleinem Rahmen gefeiert werden kann, zum Hoffnungszeichen werden. Bis wir uns in hoffentlich bald wieder gewohnter Umgebung sehen werden.

              E. Martin und D. Haffner

            • Besuch in der Mönsheimer Mühle

            • Einen Einblick in die Arbeit eines Müllers hat die Klasse 3 der Appenberggrundschule erhalten – sie waren zu Besuch in der Mönsheimer Mühle.

              Aufgeteilt in zwei Gruppen bekamen die Kinder gezeigt, wie Korn zu Mehl verarbeitet wird. Zu Beginn wurden verschiedene Körner gezeigt, denen die richtigen Namen zugeordnet werden mussten. Anschließend begann die Führung durch die Mühle. Beeindruckend waren die ganzen Maschinen die das Korn durchläuft, um zu Mehl zu werden. Die Maschinen wurden jedoch nicht nur von außen betrachtet. Immerwieder wurden kleine Proben aus den Maschinen geholt, um zu sehen, welche Größe und Form das Korn gerade hat.

              Die Kinder bekamen auch einen Einblick in das mühleneigene Versuchslabor. Bevor es wieder zurück an die Schule ging, gab es noch eine kleine Abfrage, ob die Kinder auch gut aufgepasst haben. Die Kinder konnten alle Fragen beantworten und bekamen als Belohnung etwas aus dem Mühenladen zu Naschen.

              Ein großer Dank geht an die Familie Decker und Mönch der Mönsheimer Mühle.  

            • Schulseelsorge-Chat

            • Die Evangelische Landeskirche hat in Zusammenarbeit mit dem Pädagogisch-Theologischen Zentrum zum 1. April 2020 einen Schulseelsorge-Chat eingerichtet, der montags bis freitags von 9-17 Uhr mit ausgebildeten Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern besetzt sein wird. Die entsprechenden Bestimmungen des Seelsorgegeheimnisses sind dabei gewahrt.

              Der Chat ist online erreichbar über die Links: https://www.kirche-und-religionsunterricht.de  sowie https://www.ptz-rpi.de/

      • Kontakt

        • Appenbergschule
        • sekretariat@appenbergschule.de
        • (+49) 7044 5454 (+49) 7044 914680 Fax
        • Bergstraße 18 71297 Mönsheim
        • Gabi Eder sekretariat@appenbergschule.de
        • Christina Lemke rektorat@appenbergschule.de
        • Johannes Hecker-Fritz hausmeister@appenbergschule.de Tel: 07044 914682 Mobil 0176 96996532
        • Frau Brink, Frau Britsch, Frau Nestele Mobil 0176 78774890
        • Silke Wuff sozialpaedagogik@appenbergschule.de Mobil 0176 56717127 Tel.: 07044-9178776
      • Anmelden